Curriculum vitae

Felix Vogelsang, geb. 1975, gewann bereits im Alter von 16 Jahren ein Vollstipendium für Studien in Kanada bei Prof. Pierre Morin am "Conservatoire de Musique du Québec". 2001-2004 war er Assistent der Klasse Prof. Tilmann Wicks an der Musikhochschule Hannover. Ermöglicht wurde dies durch eine Graduiertenförderung des Landes Niedersachsen. Nachdem er Orchestererfahrung unter anderem im “European Union Youth Orchestra”, im

“Detmolder Kammerorchester” und in der “Radiophilharmonie des NDR Hannover” gesammelt hatte, wurde er von Künstlerpersönlichkeiten wie Mstislav Rostropowitsch, Arto

Noras, Anner Bylsmer und Sir Colin Davis darin unterstützt, sich zunächst dem freien Musizieren zu widmen. Seine Konzerttätigkeit führte ihn durch ganz Europa, Chile und Südafrika bis in die USA, wo er im April 2002 mit dem Pianisten Christopher Cooley sein New York-Debut gab. Im Frühjahr 2005 spielte er als Solist mit dem Deutschen Kammerorchester in der Berliner Philharmonie unter der Leitung von Markus Poschner.

Felix Vogelsang ist Preisträger  verschiedener internationaler Wettbewerbe, besonders des “International D.Shostakovich Concours” (Hannover) , des “Internationalen Violoncello Wettbewerbs Liezen” (Österreich) und des „International Pietany Festival “(Slowakei). Die Stiftung "PE-Förderungen" ermöglichte ihm den Erwerb eines wunderbaren Cellos von Don Nicolò Amati aus dem Jahre 1730.

Seit August 2004 ist er stellvertretender Solocellist des “Orchestra della Svizzera Italiana” in Lugano. Als Mitglied des „Quartetto Energie Nove“ war er bei  den wichtigsten, internationalen Festivals wie dem „Edinburgh Festival“ oder der „MITO“ in Mailand  und Turin zu Gast. Die enge Zusammenarbeit mit dem Schweizer Radio und Fernsehen führte zu verschiedenen Fernsehproduktionen und CD-Aufnahmen. 3 CDs mit den Quartettwerken von Prokofjew, Janacek und Smetana entstanden für das Label "Dynamic". (Andrew Mellor, "The Strad": "The emotional layers in the Largo run deep, right from the opening cello solo, played with sadness yet fortitude by Felix Vogelsang"). Neben seinen kammermusikalischen Aktivitäten, die auch das "Duo8corde" mit der Cellistin Silvia Longauerova  und das "Duo Arpincello"  mit seiner Frau, der Harfenistin Eleonora Ligabò umfassen, betätigt sich Felix Vgelsang weiterhin solistisch: Das Tripelkonzert von Beethoven  mit seinem eigenen Orchester unter der Leitung von Alain Lombard und das Schumannkonzert, ebenfalls mit dem OSI unter der Leitung von Denise Fedeli sind lediglich die Höhepunkte dieser Tätigkeit.

Sir Bernard Haitink: „Felix Vogelsang gehört zu den herausragenden Cellisten seiner Generation. Ein ausserordentlich fantasievoller Musiker.“

GMD Prof. George Alexander Albrecht: "Felix Vogelsang ist ein hervorragender Cellist mit grossem, schönen Ton und technischer Überlegenheit. Gehör und Stilsicherheit sind erstrangig."